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Habilitationsverfahren

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Information für Habilitanden

1. Habilitationsbeauftragte

Welcher Campus?

Es gibt für jeden Campus eine/n Habilitationsbeauftragte/n. In der folgenden Tabelle finden Sie den für Sie zuständigen Ansprechpartner. Wir bitten Sie, sich mit diesem / dieser in Verbindung zu setzen und sich von ihm / ihr eine Empfehlung für die Eröffnung Ihres Habilitationsverfahrens einzuholen. Für externe Habilitationen ist grundsätzlich Herr Prof. Hummel zuständig, Mitarbeiter/innen des Deutschen Herzzentrums Berlin und des Robert-Koch-Instituts betreut wegen der Standortnähe Frau Prof. Wildemann.

  • Campus Charité Mitte: Herr Prof. H. Walter (Sekr.: D. Lehmann) - Tel: 030-450-517142
  • Campus Virchow-Klinikum: Herr Prof. M. Hummel (Sekr.: M. Timme) - Tel: 030-450-536642
  • Campus Benjamin Franklin: Frau Prof. K. Wingenfeld - Tel: 030-450 517534
  • Campus-übergreifende Stellvertreterin: Frau Prof. C. Liedtke - Tel: 030-450 664 166

Erforderliche Unterlagen

Ihre/n Habilitationsbeauftragte/n können Sie jederzeit, auch bereits im Vorfeld, kontaktieren.

Sofern bereits vorhanden, nehmen Sie für das Gespräch bitte folgende Unterlagen mit:

  • Habilitationsschrift: Als kumulative Habilitation oder Monographie  Ein Muster für die 1. Seite finden Sie unten auf der Seite. Bitte beachten Sie auch die "Hinweise zur Ausarbeitung der Habilitationsschrift" - ebenfalls in unten auf der Seite.
  • Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang. Den Lebenslauf bitte unterschreiben.
  • Auflistung der Lehrtätigkeit Diese sollte neben einer allgemeinen Angabe zur Lehre seit der Promotion eine detaillierte Aufstellung der letzten 4 Semester enthalten und vom Fachvertreter/von der Fachvertreterin bestätigt sein. Ein entsprechendes Muster finden Sie unten auf der Seite.
  • Sonderdrucke der Originalarbeiten bzw. akzeptierte Manuskripte. Bitte zu den akzeptierten Manuskripten den entsprechenden Nachweis beilegen.
  • Publikationsverzeichnis Das Verzeichnis bitte wie folgt untergliedern:
    a) Originalarbeiten in Zeitschriften mit peer-review-System* (mindestens 10 als Erst-/Letztautor/in bzw. fünf mit einem IF > 30)
    b) Fallberichte
    c) Übersichtsarbeiten
    d) Editorials/comments
    e) Letters to the editor
    f) Buchkapitel
    g) Bücher
    h) Proceedings/Supplements
    i) Abstracts
    j) Sonstige (z.B. Patente)



*Unter www.icmje.org können Sie sich informieren, ob Ihre Arbeit als Originalarbeit oder als Übersichtsarbeit gewertet wird:

 

 

2. Eröffnung des Habilitationsverfahrens

Empfiehlt der/die Habilitationsbeauftragte die Eröffnung des Verfahrens, sollten Sie den Kontakt zum Habilitationsbüro aufnehmen. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen in einfacher ungebundener Form mit:

  • Antrag auf Eröffnung eines Habilitationsverfahrens
  • Unterlagen, die Sie bei dem/der Habilitationsbeauftragten vorgelegt haben (jedoch ohne die Manuskripte)
  • Zeugnisse: Zeugnis über die ärztliche Prüfung oder Diplom, ggf. Approbationsurkunde, ggf. Anerkennung als Facharzt/Fachärztin, Promotionsurkunde. Es ist möglich, entweder eine beglaubigte Kopie der Zeugnisse oder eine unbeglaubigte Fotokopie einzureichen, wobei hier die Originalurkunde zur Kontrolle mit vorzulegen ist
  • Nachweis über den Abschluss einer hochschuldidaktischen Weiterbildung: Detaillierte Informationen zu der seit 2015 40 Stunden umfassenden Hochschuldidaktischen Weiterbildung entnehmen Sie bitte dem Dokument "Ablaufplan" unten auf der Seite. Sollten Sie den Kurs erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrnehmen können, legen Sie bitte die Anmeldebestätigung vor
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Kurs zur Einhaltung Guter Wissenschaftlicher Praxis: Anträgen auf Eröffnung eines Habilitationsverfahrens ist  außerdem ein Nachweis über die Teilnahme an einem Kurs zur Einhaltung Guter Wissenschaftlicher Praxis beizufügen. Kurse, die im Rahmen des Studiums oder der Promotion absolviert wurden, werden anerkannt. Ansprechpartner ist die Geschäftsstelle für Gute Wissenschaftliche Praxis www.charite.de/Forschung/gute_wiss_praxis/. Sollten Sie den Kurs bei Antragstellung noch nicht absolviert haben, ist die Teilnahme an dem Kurs bis zum Abschluss Ihres  Habilitationsverfahrens obligatorisch. Aktuelle Termine entnehmen unten auf der Seite.
  • Erklärungen zur Eigenständigkeit und Einhaltung der Satzung zur Sicherung Guter Wissenschaftlicher Praxis
    Bitte füllen Sie das vorbereitete Dokument unten auf der Seite aus.
  • Polizeiliches Führungszeugnis: Das Führungszeugnis darf am Tag der Eröffnung nicht älter als drei Monate sein. Sollte das Führungszeugnis zur Eröffnung des Verfahrens noch nicht vorliegen, genügt ein Nachweis über die Beantragung.
  • Nachweis über die Entrichtung der Habilitationsgebühr: Die Habilitationsgebühr (250,- €) ist auf folgendes Konto zu überweisen:

Empfänger: CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Bankverbindung: Deutsche Bank
IBAN: DE03 1007 0000 0711 0000 00
Kostenstelle: 97900000 -Akad. Grundsatzangelegenheiten II
Verwendungszweck: 579000/100461, stat. Innenauftrag 1007017

3. Behandlung im Fakultätsrat

Der Fakultätsrat entscheidet über den Fortgang Ihres Habilitationsantrags und benennt die für Ihren Antrag zuständige Habilitationskommission.

4. Konstituierende Sitzung der Habilitationskommission

Nach der Eröffnung im Fakultätsrat werden von Ihnen für die konstituierende Sitzung der Habilitationskommission folgende weitere Unterlagen benötigt:

12 gebundene Exemplare (Hardcover oder Klebebindung) als kumulative Schrift (detailierte Angaben zur Gliederung entnehmen Sie bitte dem Download unten auf der Seite)

oder

12 gebundene Exemplare (Hardcover oder Klebebindung) der Habilitationsschrift als Monographie

(Die letzte Seite ist bei beiden Varianten ist die von Ihnen unterschriebene eidesstattliche Erklärung.)

und

12 Exemplare des Anhangs in Ringbuchbindung. Der Anhang besteht aus:
a. dem unterschriebenen Lebenslauf
b. der vom Fachvertreter/der Fachvertreterin unterschriebenen Auflistung Ihrer Lehre
c. dem Publikationsverzeichnis
d. nur im Falle einer Monographie: 5 – 10 Arbeiten, die nicht in der Habilitationsschrift enthalten sind.

Zu dieser konstituierenden Sitzung werden Sie ebenfalls eingeladen.

5. Probelehrveranstaltung und externe Gutachten

Hat die Habilitationskommision die Weiterführung Ihres Habilitationsverfahrens beschlossen, werden zwei externe Gutachter/innen sowie ein/e didaktische/r Gutachter/in benannt. Mit diesem/dieser didaktischen Gutachter/in müssen Sie einen Termin für eine Probelehrveranstaltung vereinbaren.

Wir bitten Sie, dem Habilitationsbüro den abgestimmten Termin Ihrer Probelehrveranstaltung rechtzeitig mitzuteilen!

Näheres zur Probelehrveranstaltung entnehmen Sie bitte dem Kriterienbogen, der im Ablaufplan enthalten ist. Dieser ist unten auf der Seite herunterzuladen.

6. Öffentlich wissenschaftlicher Vortrag mit anschließender Aussprache

Sobald die externen Gutachten und das didaktische Gutachten eingegangen und positiv sind, wird der Habilitand / die Habilitandin gebeten, dem Habilitationsbüro drei Themenvorschläge einzureichen, die in engem Zusammenhang mit seinen / ihrem wissenschaftlichen Schwerpunkt stehen. Der / die Vorsitzende der Habilitationskommission wählt eines der drei Themen für den öffentlich wissenschaftlichen Vortrag aus. Der zehnminütige Vortrag und die anschließende Diskussion finden in Form eines wissenschaftlichen Kolloquiums vor dem Fakultätsrat statt.

Visuelle Hilfsmittel (Dias, Folien) sind nur zur Darstellung von Tabellen, Graphiken. Operationsbildern u. ä. gestattet und müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Vortragszeit stehen.

Im Anschluss stellt der gem. § 70 (5) BerlHG erweiterte Fakultätsrat fest, ob Vortrag und Aussprache den an eine Habilitationsleistung zu stellenden Anforderungen genügen und die Lehrbefähigung erteilt werden kann. Das Ergebnis wird den Habilitand(inn)en noch in der Sitzung mitgeteilt.

Auf Antrag wird ebenfalls in der Sitzung über die Erteilung der Lehrbefugnis entschieden. Dem Antrag ist ein mit dem Fachvertreter / der Fachvertreterin abgestimmtes Lehrangebot beizufügen. Die Lehrbefugnis ist mit einem Lehrangebot von mindestens einer Semesterwochenstunde an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin verbunden. Eine Bestätigung des Fachvertreters / der Fachvertreterin, dass diese/r den Antrag unterstützt, da von der Lehre eine sinnvolle Ergänzung des bisherigen Lehrangebotes zu erwarten ist, ist dem Antrag beizufügen.

Hat der öffentlich wissenschaftliche Vortrag mit Aussprache nicht einer habilitationsadäquaten Vortragsleistung entsprochen, entscheidet der Fakultätsrat über die Möglichkeit eines Wiederholungsvortrags, der frühestens nach sechs Monaten stattfinden kann.

7. Pflichtveröffentlichung

Die Habilitationsschrift ist der wissenschaftlichen Öffentlichkeit in angemessener Weise zugänglich gemacht, wenn der Verfasser/die Verfasserin neben den für das Habilitationsverfahren benötigten Exemplaren unentgeltlich an die Medizinische Bibliothek der Charité eine elektronische Version in Endfassung abliefert, deren Dateiformat und Datenträger von der Medizinischen Bibliothek festgelegt werden.

Druckausgabe und elektronische Version müssen inhaltlich und formal übereinstimmen.

Einzelheiten, Anleitungen und Formulare dazu sind auf den Webseiten der Bibliothek zu finden unter:

http://bibliothek.charite.de

Der Medizinischen Bibliothek der Charité, der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/M./Leipzig und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln ist das Recht zu übertragen, die elektronische Version in Datennetzen zu veröffentlichen.

Die Medizinische Bibliothek überprüft die abgelieferte Version auf Lesbarkeit und Übereinstimmung mit den geforderten Vorgaben. Eine Bestätigung der Abgabe wird nur an das Habilitationsbüro übermittelt, wenn diese Vorgaben erfüllt sind.

8. Antrittsvorlesung

Die Lehrbefähigung wird durch Aushändigung der Habilitationsurkunde im Rahmen einer Antrittsvorlesung verliehen.

Die Antrittsvorlesung muss in der Vorlesungszeit stattfinden. Der Termin sollte dem Habilitationsbüro etwa drei Wochen vorher mitgeteilt werden.

Mit Verleihung der Lehrbefugnis erwirbt der Habilitand / die Habilitandin die Berechtigung, den Titel Privatdozent/in zu führen.

Weitere Voraussetzung: Lehrprojekt

Zur Habilitation ist neben der hochschuldidaktischen Qualifizierung die erfolgreiche Bearbeitung eines Lehrprojektes erforderlich. Informationen für die Erstellung Ihres Lehrprojektes finden Sie auf den Seiten des Dieter Scheffner Fachzentrum: https://dsfz.charite.de/hochschuldidaktik/informationen_fuer_habilitierende/

Satzungen

Im folgenden finden Sie relevante Satzungen und Übersichtsdokumente:

Formulare, Vorlagen und Hinweise

Information für didaktische Gutachter

In Ihrer Funktion als didaktische/r Gutachter/in benötigen Sie für die Bewertung der Probevorlesung in einem Habilitationsverfahren einen Kriterienbogen, welchen Sie hier herunterladen können.

Der Habilitand/ die Habilitandin wird vom Habilitationsbüro aufgefordert, mit Ihnen einen Termin für die Probevorlesung abzustimmen.